Fake Food Friends: Diese Nahrungsmittel genießen nur einen gesunden Ruf

Beim Thema gesunde Ernährung scheiden sich die Geister. Wissenschaftliche Erkenntnisse widersprechen sich: einmal gilt der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel als gesund, andere schwören hingegen auf intuitives Essen. Ernährung ist ein persönliches Thema, bei dem es keine Universallösung gibt. Allerdings halten nicht alle Lebensmittel, die im Volksmund als gesund gelten, auch ihr Versprechen. Wir gehen diesen Produkten auf den Grund und gucken uns die Zutatenliste von gesund geltenden Lebensmitteln in diesem Artikel genauer an. 

Gemüsebrühe: Viele Zusatzstoffe trüben das Image

Der Name Gemüsebrühe klingt gesund, dabei müssen diese nicht immer zwingend gut für uns sein. Häufig ist in Brühen nicht so viel Gemüse enthalten, wie man denkt. Dafür steckt gerne ein hoher Anteil an Salz, Zucker, Palmöl oder Geschmacksverstärker in ihnen. Zudem sind zum Teil Weizenbestandteile enthalten, was viele Gemüsebrühen nicht glutenfrei macht. Der Griff zu Bio-Gemüsebrühen zeigt meist, dass diese eine bessere Zutatenliste beinhalten. Am sichersten fährt man jedoch, wenn man Gemüsebrühe einfach selbst macht.

Gemüsebrühe
Gemüsebrühe: Viele Zusätze statt reinem Gemüse

Fruchtsäfte & Smoothies: Hoher Zuckergehalt statt pure Vitamine

Viel Obst und Gemüse gelten als gesund, allerdings stimmt dies nicht für jede Form von Obst und Gemüse. So besitzen Fruchtsäfte und Smoothies beispielsweise einen geringen Ballaststoffanteil und einen hohen Anteil an Zucker. Zudem werden häufig Aromen verwendet, die weniger dem gesunden Image der Fruchtsäfte entsprechen. Durch die Weiterverarbeitung gehen zudem einige Vitamine in den Säften verloren. Fruchtsäfte sollten deswegen nicht als Wasser-Alternative angesehen werden und auch nicht den Verzehr von Obst und Gemüse ersetzen.

Müslis: Viele Süßungsmittel statt gesunden Ballaststoffe

Müslis gelten als gesundes Frühstück, aber wenn man im Supermarkt genauer auf die Zutatenliste guckt, fällt auf, dass diese häufig viel Zucker, Fett oder andere Zusatzstoffe enthalten. Wenn eine der ersten drei Zutaten beispielsweise Zucker ist, sollte man lieber die Finger davon lassen. Zu beachten gilt außerdem, dass Zucker auch unter einem anderen Namen in den Müslis enthalten sein kann: beispielsweise versteckt sich hinter Glucose, Dextrose oder Fruktose auch Zucker. Bei Müsliriegel sieht es ähnlich auch, diese verwenden häufig Süßungsmittel für den Zusammenhalt, der wenig für einen gesunden Snack spricht. Gerade beim Müsli fährt man deswegen gut damit, sich seine eigenen Variationen mit Haferflocken, Kernen und Nüssen zu mischen und diese mit Obst zu verfeinern.

Müsli
Müsli: Gesundes Frühstück aus Haferflocken und Nüssen

Light-Produkte: Falsche Versprechungen anstelle von gesunden Alternativen

Light-Produkte müssen laut dem Gesetzgeber mindestens 30% weniger Kalorien, Fett oder Zucker enthalten. Dabei ist entscheidend, dass nur eines der Kriterien erfüllt sein muss, um als Light-Produkt zu gelten: häufig wir für den Geschmack deswegen eine andere Komponente, beispielsweise der Zucker- oder Süßungsmittelanteil, erhöht. Häufig finden sich in diesen Produkten auch vermehrt Geschmacksverstärker und künstliche Zusatzstoffe, um die Konsistenz und den Geschmack des Originals zu treffen. Von gesunden, leichten Produkten kann deswegen nur selten die Rede sein und es empfiehlt sich, lieber bewusst die Originalprodukte zu konsumieren.

Konventionelle Hafermilch: Ungewollte Zusätze statt reinem Hafer

Vegane Milchalternativen erfreuen sich großer Beliebtheit, allerdings lohnt sich auch hier ein genauer Blick auf die Zutatenliste. In einigen Varianten aus dem Supermarkt sind Öle wie Raps- oder Sonnenblumenöl enthalten, die als Emulgator dienen: Sie sorgen also dafür, dass sich der Hafer nicht von Wasser trennt und absetzt. Auch lässt sich Phosphat in konventionellen Haferdrinks finden, was schädlich für Nieren und das Herz-Kreislaufsystem sein kann. Deswegen empfiehlt es sich, hier zu Clean Label Produkten mit kurzen Zutatenlisten zu greifen, wie beispielsweise dem Haferdrinkpulver von Blue Farm. Durch den besonderen Produktionsprozess finden sich auf der Zutatenliste hier keine bösen Überraschungen wie Öle oder Zusätze, sondern lediglich Hafer und Salz - so, wie das bei guter Hafermilch auch sein soll.  

Hafermilch
Hafermilch: Natürlich aus Hafer und Salz

Auch wenn Lebensmittel einen gesunden Ruf genießen, empfiehlt es sich fast immer, einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen, um keine ungewollten Zusätze zu sich zu nehmen. Clean Label Produkte machen es einem hier leichter, da sie sich auf die wichtigen und wesentlichen Inhaltsstoffe beschränken. Eine Lösung kann zudem sein, Lebensmittel selbst zuzubereiten, um die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu haben. Blue Farm vereint diese beiden Aspekte, denn mit dem Haferdrinkpulver kann jeder seine eigene, Clean Label Hafermilch zuhause selbst frisch anmischen. Und mit der Forever Bottle lässt sich der Haferdrink schnell und stylisch zubereiten und aufbewahren: Also an die Flasche, fertig, los!

Müsli
Blue Farms Forever Bottle im Starter Kit Deluxe

 

Quellen

Das Kochrezept: 5 Lebensmittel, die schlechter sind als ihr Ruf

Utopia: Müsli

Beatyesterday: Light Produkte

Oekotest: Phosphat in Hafermilch