Heimisches Superfood: Nachhaltige Alternativen zu beliebten Superfood

Wer wert auf eine gesunde Ernährung legt, kommt an dem Begriff Superfoods aktuell nur schwer vorbei. Exotische Früchte, Beeren und Körner aus fernen Ländern tauchen vermehrt in unseren Supermärkten auf und versprechen, der körperlichen Gesundheit etwas Gutes zu tun. Wir gehen heute den Superfoods auf die Spur und prüfen, welche regionalen Lebensmittel die gleichen Versprechen halten und dabei nachhaltig sind.

Was sind Superfoods?

Als Superfood werden Nahrungsmittel verstanden, die viele wertvolle Nährstoffe wie beispielsweise Vitamine, Spurenelemente und wichtigen Omega-Fettsäuren enthalten. Meistens kommen die Lebensmittel, die wir als Superfoods kennen, aus weit entfernten Ländern. Das macht sie teuer und wenig nachhaltig, da sie eine hohe CO2 Bilanz aufweisen.

Superfood Alternativen: Regionale Superfoods

Wer nicht auf die Nährstoffe von Superfoods verzichten will aber auch wert auf nachhaltige und regionale Ernährung legt, erfährt hier Alternativen zu den exotischen Superfoods. 

Chiasamen durch Leinsamen ersetzen

Leinsamen statt Chiasamen

Chiasamen sind für ihren hohen Ballaststoffgehalt bekannt, was sie gut für die Verdauung macht. Außerdem besitzen sie eine hohe Konzentration an Omega-3-Fettsäuren. Die Samen aus Lateinamerika können aber ganz einfach durch die heimischen Leinsamen, auch Flachs genannt, ersetzt werden. Das Nährstoffprofil ist sehr ähnlich und Leinsamen besitzen sogar eine höhere Konzentration an Omega-3-Fettsäuren. Sie können also so ganz einfach die Chiasamen im Pudding, beim Backen oder im Smoothie ersetzen.

Statt Açai zu regionalem blauen Obst und Gemüse greifen

Heidelbeeren statt Acai

Açaibeeren werden aufgrund ihres hohen Gehalts an Anthocyanen als Superfood gehandelt. Anthocyane sind blaue Pflanzenfarbstoffe, die schädliche Oxidationsprozesse in unserem Körper verhindern sollen. Sie wirken so dem Alterungsprozess entgegen und beugen Krankheiten vor. Die gleiche Wirkung haben auch heimische blaue und violette Obst- und Gemüsearten. Diese enthalten ebenfalls große Mengen des Pflanzenfarbstoffes und haben somit die gleiche Wirkung wie die Beeren aus dem Amazonasgebiet. So kann man Açai beispielsweise durch Heidelbeeren, Holunderbeeren, dunkle Weintrauben oder Rotkohl austauschen.

Quinoa durch Hirse oder Hafer ersetzen

Hirse statt Quinoa

Quinoa gilt als gute Quelle für pflanzliches Eiweiß und enthält außerdem ein hoher Gehalt an Eisen, was für pflanzliche Lebensmittel eher selten ist. Deshalb ist das Pseudogetreide vor allem bei Vegetariern und Veganern besonders beliebt. Ein ähnliches Nährstoffprofil weist allerdings auch die heimische Hirse auf. In Salaten kann man so einfach den südamerikanischen Quinoa durch Hirse ersetzen. Auch Hafer weist einen relativ hohen Proteingehalt auf und ist zudem durch den Ballaststoffgehalt gut für die Verdauung. Morgens sorgt Hafer so bereits für einen gesunden und nachhaltigen Start in den Tag. 

Avocado durch Walnüsse ersetzen

Walnüsse statt Avocado

Avocados gelten aufgrund ihres hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren als Superfood. Ungesättigte Fettsäuren sind bekannt dafür, das Herz-Kreislaufsystem positiv zu beeinflussen und senken so beispielsweise das Herzinfarkt-Risiko. Die wertvollen Fette sind allerdings nicht nur in exotischen Superfoods wie der Avocado enthalten, sondern auch in anderen Lebensmitteln. Die in Deutschland heimische Walnuss hat zum Beispiel einen höheren Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren und ist zudem leichter lagerbar. Statt einer Avocado im Salat können auch einige Walnüsse darüber gestreut werden, um trotzdem ungesättigten Fettsäuren zu sich zu nehmen.


Wer seinem Körper mit gesunden Nährstoffen versorgen will, muss also nicht seinen Blick über den Tellerrand bis nach beispielsweise Südamerika werfen, sondern erhält auch schon von heimischen Nahrungsmitteln alle wichtigen Nährstoffe. Wir von Blue Farm sind natürlich die allergrößten Fans vom heimischen Hafer, der Kraft und Energie liefert und dabei gut für die Umwelt ist. Startet euren Tag doch einfach mit einem Schluck Oat Base

Quellen

Smarticular

Verbraucherzentrale

2 Kommentare

The Farmers

Liebe Eva,

vielen Dank für deine Fragen! Also unser Hafer beziehen wir für unsere Natur-Variante aus Nordeuropa und für unsere Bio-Variante aus Polen, da dies für uns in Berlin aktuell das regionalste ist, was sich umsetzen lässt. Zukünftig arbeiten wir aber daraufhin, unseren Hafer ausschließlich aus Deutschland zu beziehen. Und unser Haferdrinkpulver wird in einer Monoplastik-Verpackung geliefert, die zu 100% recycelt ist und zu 100% recycelbar ist. Da wir ein verdebliches Lebensmittel produzieren, sind wir an einige Verpackungsrichtlinien gebunden. Wir suchen aber ständig nach nachhaltigeren Alternativen – also wenn du etwas weißt, dann melde dich gerne bei uns!

Liebe Grüße von der Farm,
Deine Farmer

Eva

Great idea!! Bevor ich bestelle noch ein paar fragen:
1. Wo kommt der Hafer her ?
2. Was ist das fuer material wo das haferpulver drin ist ?
3. Ich kaufe normalerweise frische hafermilch in der flasche – euere idee waere sehr gut wenn der hafer vergleichbsr ist. Danke.

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